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Thrombophlebitis

Unter Thrombophlebitis versteht sich in der Medizin eine akute Thrombose und / oder eine Entzündung der oberflächlichen Venen. Wir haben hier für Sie das wichtigste zusammengetragen, dass Sie über diese Erkrankung wissen sollten. Dazu beschäftigen wir uns mit den Symptomen, den Ursachen sowie der Diagnose und damit verbundenen Behandlung. Vornherein soll gesagt sein, dass es sich bei dieser Erkrankung um eine ernsthafte Sache handelt, und wenn Sie die unten aufgelisteten Symptome bemerken, sollten Sie unbedingt einen Arzt zur Abklärung aufsuchen.

Symptome einer Thrombophlebitis

Zu den typischen Symptomen, die während des Krankheitsverlaufes auftreten können, befinden sich unter anderem eine gerötete Haut und ein damit verbundenes erhöhtes Wärmeempfinden an dieser Stelle, sowie ein Unwohlsein und unangenehmes Schmerzgefühl in den Muskeln. Dies merken Sie sehr gut, indem Sie die Stelle selbst abtasten. Schmerzt die Stelle enorm, ist dies ein erstes Anzeichen, dass etwas nicht stimmt. Die entzündeten Venen schwellen nämlich an und werden spürbar hart. Im Normalfall ist mit dieser Krankheit kein Fieber zusammenhängend. Sollten Sie erste Anzeichen spüren und einen Verdacht hegen, dann suchen Sie unbedingt sofort Ihren Hausarzt auf. So können Sie den Ausbruch einer richtigen Thrombose oder sogar einer Lungenembolie entgegenwirken. Diese können bei Auftreten schwere Folgen hinterlassen.

Bei einem Ausbruch der Thrombophlebitis dauert diese für gewöhnlich bei leichteren Fällen nur wenige Tage, ansonsten kann es bis zu mehreren Wochen dauern bis sie wieder abklingt. Wenn die Venen nicht bereits geschädigt worden sind (beispielsweise aufgrund einer vorliegenden Thrombose, einer Operation der Venen oder auch durch Krampfadern), so klingen die Symptome meist nach wenigen Tagen wieder ab.

Einhergehend mit der Erkrankung Thrombophlebitis entstehen Blutgerinnsel, die sich an die Innenseite der Vene haften. Hier kann es dazu führen, dass das Blut, das an diesem Gerinnsel vorbei gepumpt wird, dort nicht vorbeikommt und sich somit an diese anhängt. So wird es immer weiter vergrößert bis es schließlich dazu führen kann, dass die Vene verschlossen wird und der Blutfluss somit zum Stillstand kommt. So entsteht eine Thrombose. In einem sehr schweren Fall kann es auch dazu kommen, dass sich dieses Gerinnsel in Form eines sogenannten Propfens löst und zusammen mit dem Blutstrom in die Lunge gepumpt wird. Dort kann eine lebensbedrohliche Lungenembolie ausgelöst werden. Der eigentliche Verlauf einer nicht tiefer liegenden Thrombophlebitis ist meist gutartig und kann gut behandelt werden. Zunächst kann es dazu führen, dass die Vene verklebt, und dann bildet sich eine Narbe oder sie löst sich wieder und fließt normal weiter durch den Blutzyklus. Gerade Gerinnsel in den Oberschenkeln sind mit größter Vorsicht zu genießen, denn gerade hier besteht die Gefahr einer Lungenschädigung, und werden daher von den meisten Ärzten operativ entfernt und für längere Zeit beobachtet.

So läuft eine Diagnose ab

Zunächst sollte gesagt werden, dass die Erkennung einer Thrombophlebitis aufgrund ihrer gut spürbaren Symptome leicht und verhältnismäßig sicher erkannt werden kann. Hierzu tastet der Arzt den Patienten ab und befragt ihn nach den spürbaren und auftretenden Symptomen, die er bis jetzt bemerkt hat. Dadurch kann er sich orientieren und ziemlich sicher eine Diagnose stellen. Hier gibt es aber das Problem, dass die Länge und Ausbreitung der bereits bestehenden Verstopfung oder der Menge der Gerinnsel nicht festgestellt werden kann, daher wird der Arzt weiteres auf eine Ultraschalluntersuchung bestehen – dies nennt man auch Sonographie. So kann er das Ausmaß und die Verbreitung feststellen und kann gleichzeitig eine Thrombose und weitere Erkrankungen des Blutkreislaufes ausschließen.

Behandlung einer Thrombophlebitis

Sollte die Erkrankung vom Arzt bestätigt werden, so wird er Sie auf die nächsten Schritte hinweisen. Diese variieren je nach Ausprägung der Krankheit. Bei einem leichten Fall wird er Ihnen eine Salbe verschreiben, die die betroffene Stelle kühlt und gleichzeitig die Entzündung daran hindert, sich weiter auszubreiten. Des Weiteren ist es sehr wichtig, den Blutkreislauf wieder in Schwung zu bringen. Deshalb empfiehlt es sich, Sport zu betreiben z.B. reicht es auch schon regelmäßig zu Gehen. Muten Sie sich nur so viel zu, wie Sie durch die Schmerzen auch ertragen können. Aber Bewegung muss sein. Auch kann durch stützende Strümpfe oder Kompressionsbänder der Entzündung und Ausbreitung entgegengewirkt werden. Nur in ausgeprägten Fällen braucht man Medikamente, die die Gerinnung wieder auflösen. Doch normalerweise löst es sich von selbst, wenn man den Ratschlägen der Ärzte Folge leistet. Bei einer schwereren Erkrankung jedoch braucht die Behandlung mit Salbe und Stützstrümpfe wesentlich länger, weshalb es sich hierbei lohnt eine Kureinrichtung zu besuchen, die auf diese Art der Erkrankung spezialisiert ist und schwer Erkrankten sehr gut helfen kann.

Generell lohnt es sich die betroffene Stelle kühl zu halten, wie etwa durch die kühlende Salbe oder auch durch einen Wickel mit Eiswürfel oder einen hausgemachten aus Quark, den man so lange er kühlt um die Stelle wickelt. Zur Schmerzlinderung können Medikamente mit Ibuprofen eingenommen werden. Bei fortgeschrittener Erkrankung ist es auch möglich, durch eine Operation das Gerinnsel zu entfernen oder das Gerinnsel durch einen Stich in das Innere auszudrücken. Wichtig ist auch: keine Bettruhe, sondern Bewegung! Eben so weit es der Schmerz zulässt.

Risikofaktoren

Es gibt einige Risikofaktoren, die eine Thrombophlebitis enorm begünstigen, darunter befinden sich:

Hinweise

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.
Verwenden Sie Informationen aus diesem Artikel nicht als Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen und treffen Sie keine Selbstdiagnosen. Der Artikel dient lediglich der allgemeinen Information über ein Gesundheitsthema, nicht der Beratung im Falle individueller Anliegen. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Zahnarzt. Nur eine individuelle Untersuchung kann zu einer Diagnose und Therapieentscheidung führen. Nehmen Sie Medikamente nur nach Absprache mit einem Arzt oder Apotheker ein. Auch wenn an diesem Artikel mit bestem Wissen und Gewissen gearbeitet wurde, können einzelne Fehler, veraltete oder unvollständige Informationen oder womöglich gesundheitsgefährdende Inhalte nicht ausgeschlossen werden.

Quellenangaben

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